Am letzten Tag des An Sporran Open 2025 fanden sich dann rekordverdächtige 95 Herren und 18 Damen zu den Einzelbewerben ein. Diese Zahlen konnten seit den Zeiten, als wir Mitte der 2000er ein Weltranglistenturnier waren, nicht mehr erreicht werden. Wir bedanken uns daher bereits vorab bei allen Teilnehmern!
Bei den Herren konnte im direkten K.O.-System als bester An Sporraner Haris Sivic das beste Resultat erzielen. Er bezwang nach einem Freilos in der 1. Runde zunächst Civan Keske 4:2 und anschließend im direkten Duell der beiden Neo-AS 1er Johannes Garrelts in einem Krimi 4:3. Erst im Achtelfinale musste er sich dann Titelverteidiger Markus Straub mit 0:4 beugen. Damit gab es mit dem 9. Rang ein Top 10-Ergebnis!
Auch Johannes Garrelts darf zufrieden sein, denn auch er gewann vor seiner Niederlage gegen Haris zwei Matches. Ohne Freilos musste er sich bereits in der 1. Runde stellen und schlug Andreas Kaisergruber deutlich ohne Legverlust. Auch beim 4:1 gegen Stefan Schloßgangl blieb er souverän.
Zu einem Matchsieg kam außerdem auch Elias Mekonnen, der in einem weiteren AS-Duell Martin Blauensteiner 4:3 niederrang und zum Lohn in Runde 2 gegen die ÖDV-Legende Ali Ghafouri scheitern durfte. Die restlichen An Sporraner scheiterten in ihren Auftaktmatches, Martin Blauensteiner und Elias Mekonnen belegten beide Platz 9 im Hoffnungsbewerb.
Den Turniersieg holte heuer erstmals und etwas überraschend Patrick Sojka. Der Burgenländer entthronte auf seinem Weg zum Titel unter anderen namhaften Spielern Vorjahres-Champion Markus Straub mit 4:3, bevor er im Finale die ehemalige An Sporran Legende Aaron Hardy überzeugend mit 6:1 besiegte. Hinter Aaron Hardy komplettierten Staatsmeister Franko Giuliani sowie Jürgen Heuberger als 3. das Podest. Wir gratulieren!
Bei den Damen erreichte Barbara Walkner nach überstandener Round Robin das Viertelfinale. Sie gewann ihre ersten beiden Partien gegen Jasmin Schnier und Sandra Glasner (jeweils 3:0) und unterlag dann im Spiel um den Gruppensieg mit demselben Ergebnis der späteren Siegerin Tanja Messner. Im Viertelfinale verpasste sie leider hauchdünn den Stockerlplatz nach einem spannenden 2:3 gegen Stefanie Telsnig.
Noémi Fülöp kam in der 5er-Gruppe A zu zwei Siegen und zwei Niederlagen und somit zu Platz 3. Sie bot ansprechende Leistungen, die in anderen Gruppen eventuell auch zum Aufstieg gereicht hätten. Das Viertelfinale verwehrt blieb ihr vermutlich aufgrund der Auftaktniederlage mit 1:3 gegen Daniela Philipp. Nach einer weiteren Niederlage gegen die spätere Babsi-Bezwingerin Telsnig schloss sie das Turnier aber erfeulich mit zwei Siegen gegen Celina Glaser und Ursula Schrempf ab. Sie trat außerdem im Hoffnungsbewerb an, wo sich Celina Glaser aber an ihr mit 2:1 revanchieren konnte. Somit gab es in diesem Bewerb Rang 5.
Siegerin wurde wie vorweggenommen Tanja Messner nach einem Finalsieg über Stefanie Telsnig. Die ist gleichbedeutend mit der Titelverteidigung. Somit ist Tanja im Crown & Sword weiterhin unbesiegt! Herzlichen Glückwunsch!
Damit schließen wir nach drei anstrengenden Tagen das Kapitel An Sporran Open 2025. Wir bedanken uns bei allen SpielerInnen für die ansprechenden Teilnehmerzahlen und ganz besonders bei unserem Organisationsteam, das ein weiteres Wochenende Dauerstress hinter sich gebracht hat, auch weil bei der 1. Ausgabe des Opens auf Tablets nicht immer alles glatt lief. Ganz besonders ist Michi Kopietz hervorzuheben, der an allen drei Tagen von Anfang bis Ende dabei war und dabei kaum zur Ruhe kam!
Dennoch freuen wir uns natürlich bereits auf das kommende Jahr, denn das An Sporran Open soll und wird es selbstverständlich weiterhin geben. In welcher Form, werden wir nach ausführlichem Studium des neuen Regelwerks entscheiden.
